Link: Flyer zum Download (PDF)
Vorstand
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1. Vorsitzende
Tamara Ströter
Telefon: 02051 / 60 58 98
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2. Vorsitzende
Michaela Gurzinski
Telefon: 02103 / 39 79 67
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Beisitzerin
Jessica van Bebber
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Beisitzerin
Petra Clemens-Keoke
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Beisitzerin
Sandra Klein
Weitere Infos:
Chronik des Blinden- und Sehbehindertenvereins für den Kreis Mettmann e.V. (Stand 2026)
Vereinsgeschichte seit 1934
Als Audiodatei:
Am 3. September 1934 wurde in Wülfrath der Blindenverein als Bezirksgruppe „Kreis Niederberg“ des Blindenverbandes für die Rheinprovinz gegründet. Sieben Mitglieder riefen die Gemeinschaft ins Leben, heute lebt keiner von ihnen mehr, doch ihr Engagement bildet bis heute das Fundament des Vereins.
Zum ersten Vorsitzenden wurde Theo Lohr gewählt. Er prägte den Verein über Jahrzehnte hinweg und wurde bis zu seinem Tod im Juli 1981 immer wieder im Amt bestätigt. Die kontinuierliche Wiederwahl spiegelt die hohe Wertschätzung wider, die ihm die zuletzt rund 70 Mitglieder entgegenbrachten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Bezirksgruppe weiter und trat fortan unter dem Namen „Blindenverein für den Kreis Düsseldorf-Mettmann e.V.“ auf. Ab 1947 bestand der geschäftsführende Vorstand aus dem Vorsitzenden Theo Lohr, dem Kassierer Friedrich Reiner Rödde (Kaufmann aus Kettwig) sowie dem Schriftführer Helmut aus dem Siepen (Verwaltungsangestellter aus Neviges).
Der Verein engagiert sich seitdem verstärkt auf Landes- und Bundesebene als Mitglied im Nordrheinischen Landesblindenverband e.V. sowie im Deutschen Blindenverband e.V.
1971 legte Helmut aus dem Siepen sein Amt nieder und schied aus dem Vorstand aus. In diesem Zusammenhang wurde Friedrich Reiner Rödde zum zweiten Vorsitzenden gewählt.
Eine weitere Veränderung brachte die Kreisgebietsreform von 1976 mit sich: Der Verein erhielt den Namen „Blindenverein für den Kreis Mettmann e.V.“. Trotz der Zugehörigkeit der Städte Langenfeld und Monheim zum Kreis Mettmann verblieben diese im Einzugsbereich des heutigen BSV Rhein-Wupper e.V.
Die Mitgliederentwicklung war im Laufe der Jahre auch von äußeren Umständen geprägt. Besonders in Zeiten, in denen soziale Leistungen oder Nachteilsausgleiche eine größere Rolle spielten, etwa während des Zweiten Weltkriegs im Zusammenhang mit Lebensmittelkarten oder später
bei der Einführung des Blindenpflegegeldes (heute Blindengeld), wuchs das Interesse am Verein deutlich.
Nach dem Tod von Theo Lohr im Jahr 1981 übernahm sein Stellvertreter Helmut Lücking (Masseur und medizinischer Bademeister) den Vorsitz. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Sabine Oßwald aus Velbert gewählt, ebenfalls Masseurin und medizinische Bademeisterin.
Im Jahr 1986 blieb Helmut Lücking erster Vorsitzender. Sein Stellvertreter wurde Rudi Frankenstein aus Velbert.
Nach dem Tod von Helmut Lücking im Jahr 1990 übernahm Rudi Frankenstein den Vorsitz des Vereins. Zur zweiten Vorsitzenden wurde Maria Lücking gewählt.
1996 trat Manfred Rusch aus Wülfrath als zweiter Vorsitzender in den Vorstand ein. Maria Lücking schied aus ihrem Amt aus.
Im Jahr 2002 übernahm nach dem Tod des Vorsitzenden Rudi Frankenstein Manfred Rusch den Vorsitz des Vereins. Zum zweiten Vorsitzenden wurde Willi Hahn aus Haan gewählt. Unter ihrer Leitung wurde das Vereinsleben weiter ausgebaut: Neben der Jahresfahrt und der traditionellen Weihnachtsfeier etablierten sich fünf zusätzliche Treffen im Restaurant „Goldene Kugel“ in Wülfrath. Diese dienten nicht nur dem persönlichen Austausch, sondern boten auch Raum für Vorträge und die Vorstellung von Hilfsmitteln.
Im März 2003 wurde die Satzung grundlegend überarbeitet. Seitdem steht der Verein auch Menschen mit Sehbehinderung offen. Mit dieser Erweiterung ging eine Namensänderung einher: Fortan trägt die Gemeinschaft den Namen „Blinden- und Sehbehindertenverein für den Kreis Mettmann e.V.“.
Im Jahr 2005 trat Willi Hahn aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurück. Seine Nachfolge als zweite Vorsitzende übernahm Tamara Ströter aus Velbert. Zu dieser Zeit zählte der Verein nur noch 37 Mitglieder. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit, unter anderem in Form eines Flyers, sowie die Einführung eines ersten Stammtisches in Velbert konnte die Mitgliederzahl jedoch stabilisiert und ausgebaut werden. In diesem Jahr ging auch die Homepage des Vereins online.
2007
In diesem Jahr setzte sich der Vorstand aus Manfred Rusch (Vorsitzender, Wülfrath), Tamara Ströter (zweite Vorsitzende, Velbert), Lothar Plümacher (Hilden), Conni Rapp (Velbert) sowie Rainer Friedrich Rödde (Kettwig, Kassierer) zusammen.
Im April des Jahres wurde ein zweiter Stammtisch zum Erfahrungsaustausch in Mettmann im „Mettmanner Hof“ gestartet.
2008
Im Rahmen des landesweiten Projekts „Wir sehen weiter“ absolvierte Tamara Ströter eine Ausbildung zur ehrenamtlichen Beraterin. Nach erfolgreichem Abschluss wurde ihr das Zertifikat im Rahmen einer Feierstunde durch den damaligen NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann überreicht. Mit dieser zusätzlichen Qualifikation erweiterte der BSV für den Kreis Mettmann sein Beratungsangebot und konnte Menschen mit einer Sehbehinderung oder drohendem Sehverlust künftig noch umfassender begleiten und unterstützen.
2010
Ein wichtiger Schritt in der Öffentlichkeitsarbeit gelang am 31. Juli 2010 mit der ersten Hilfsmittelausstellung in der Stadtbibliothek Mettmann. Diese wurde in Kooperation mit der Wohn- und Pflegeberatungsstelle der Stadt Mettmann und mit Unterstützung von Oliver Pahl durchgeführt. Seit 2011 findet die Ausstellung regelmäßig im Rahmen der „Woche des Sehens.“ statt.
Im Dezember 2010 wurde ein weiterer Erfahrungsaustausch in Hilden ins Leben gerufen.
2011
Am 07.10.2011 wurde in Velbert auf Bestreben des Vereins der erste sprechende Geldautomat der Sparkasse HRV eingeweiht.
Am 11.11.2011 erhielt der Beitrag aus dem Tonforum Niederberg mit dem Titel „Blind Day“ den ersten Preis bei der Preisverleihung für Bürgermedien der LFM (Landesanstalt für Medien).
2012
Im Februar 2012 fanden Besichtigungen und Besprechungen mit der Kreissparkasse Düsseldorf in den Filialen Wülfrath, Erkrath und Mettmann zur Errichtung sprechender Geldautomaten statt.
2013
Im Jahr 2013 wurden die ersten beiden Telefonsprechstunden durch Manfred Rusch in Wülfrath sowie durch Giesela Theuergarten in Heiligenhaus eingerichtet.
Ebenfalls im Jahr 2013 unternahmen Mitglieder des Vereins eine gemeinsame Busfahrt zur Fachmesse „SightCity“ in Frankfurt, um sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Hilfsmittel zu informieren.
2014
Am 12. September 2014 feierte der Verein sein 80-jähriges Bestehen unter der Schirmherrschaft von Landrat Thomas Hendele mit einer großen Hilfsmittelausstellung im Kreishaus in Mettmann.
2015
Aus gesundheitlichen Gründen trat Manfred Rusch im Jahr 2015 vom Amt des ersten Vorsitzenden zurück und kandidierte anschließend erfolgreich als zweiter Vorsitzender. Seine bisherige Stellvertreterin Tamara Ströter wurde zur ersten Vorsitzenden gewählt. Ergänzt wurde der Vorstand durch die Beisitzer Giesela Theuergarten, Axel Friedheim und Martina Kuhlmann, die zugleich als sehendes Mitglied das Amt der Schriftführerin übernahm.
Nach dem plötzlichen Tod von Manfred Rusch im Oktober 2015 wurde Jörg Moses in der Herbstversammlung zum zweiten Vorsitzenden nachgewählt.
2017
Eine erneute Satzungsänderung im Jahr 2017 erweiterte den Kreis der Mitglieder nochmals: Nun können auch Menschen mit Augenerkrankungen, die zu Sehverlust oder Blindheit führen können, dem Verein beitreten.
Der Verein engagiert sich seither verstärkt auf Landes- und Bundesebene als Mitglied im Blinden- und Sehbehindertenverband Nordrhein e.V. sowie im Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. Gleichzeitig liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der kommunalen Interessenvertretung im Kreis Mettmann. Ebenfalls seit 2017 ist der Verein eine anerkannte „Blickpunkt Auge“-Beratungsstelle und bietet umfassende Beratung zu Themen wie Schwerbehindertenausweis, Blindengeld und Hilfsmittel an.
Am 07.06.2017 besuchten Mitglieder des Vereins die Veranstaltung „Kerstin Griese trifft … Verena Bentele“, die damalige Bundesbehindertenbeauftragte. Frau Verena Bentele gab dem Tonforum Niederberg ein Interview.
Am 04.10.2017 hatte der Verein die Möglichkeit, sich bei den Reha-Beratern der Agentur für Arbeit im Kreis Mettmann vorzustellen.
2018
Am 16.05.2018 wurde das Blickpunkt-Auge-Beratungsangebot durch die Beraterin Tamara Ströter in der Augenarztpraxis Nicoletta Gion vorgestellt.
Bei den turnusmäßigen Wahlen im Jahr 2018 wurden Tamara Ströter, Jörg Moses, Giesela Theuergarten und Martina Kuhlmann in ihren Ämtern bestätigt. Axel Friedheim trat aus Altersgründen nicht erneut an, sodass eine Beisitzer Position zunächst unbesetzt blieb.
2019
Im Jahr 2019 wurde Axel Rittinghaus aus Heiligenhaus als weiterer Beisitzer in den Vorstand gewählt. Zudem bot der Verein erstmals einen iPhone-Kurs für seine Mitglieder an.
2020
Die Jahreshauptversammlung 2020 fand aufgrund der Corona-Pandemie im schriftlichen Umlaufverfahren statt. Auch die Weihnachtsfeier musste entfallen; stattdessen wurden die Mitglieder durch ehrenamtliche Weihnachtsengel mit Geschenktüten zu Hause überrascht.
Im Juli 2020 wurde für sechs Monate ein telefonischer Stammtisch wegen der Pandemie eingerichtet. Mangels Teilnehmern wurde dieser nach sechs Monaten wiedereingestellt.
2021
Bei den Wahlen am 4. September 2021 wurden Tamara Ströter, Jörg Moses, Giesela Theuergarten, Martina Kuhlmann und Axel Rittinghaus erneut in ihrem Ämtern bestätigt. Martina Kuhlmann legte jedoch zum Jahresende aus persönlichen Gründen ihr Amt nieder.
Mit der Auflösung des BSV Ratingen zum Jahresende 2021 übernahm der Verein ab 2022 zusätzlich die Beratung für dieses Gebiet.
2022
Im Jahr 2022 wurde Sandra Klein einstimmig als Beisitzerin und Schriftführerin in den Vorstand nachgewählt. Ein geplanter Ausflug zum Rursee musste mangels Teilnehmer abgesagt werden. Im selben Jahr verstarb Giesela Theuergarten unerwartet. Axel Rittinghaus legte sein Amt nieder. Als neue Beisitzerinnen wurden daraufhin Rosemarie Stoppelkamp und Michaela Gurzinski gewählt, wobei Frau Stoppelkamp ihr Amt kurze Zeit später wieder niederlegte.
2024
Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen im Jahr 2024 wurde Tamara Ströter als erste Vorsitzende bestätigt. Jörg Moses kandidierte nicht erneut; zu seiner Nachfolgerin als zweite Vorsitzende wurde Michaela Gurzinski aus Hilden gewählt. Als Beisitzerinnen und Beisitzer gehören Petra Clemens-Keoke (Ratingen), Jessica van Bebber (Düsseldorf) und Sandra Klein (Velbert) dem Vorstand an.
Das Jahr 2024 steht im Zeichen des 90-jährigen Vereinsjubiläums. Anstelle einer zentralen Feier finden zahlreiche Veranstaltungen im gesamten Kreisgebiet statt. Den Auftakt bildet eine Hilfsmittelausstellung im Familienpunkt im Forum Velbert, gefolgt von weiteren Veranstaltungen in Heiligenhaus, Hilden, Haan, Erkrath und Ratingen. Höhepunkt ist eine Ausstellung im Rahmen der „Woche des Sehens“ in der Stadtbibliothek Mettmann. Den Abschluss bildet eine Weihnachtsfeier mit integrierter Hilfsmittelausstellung in Wülfrath.
Darüber hinaus präsentierte sich der Verein im Jubiläumsjahr bei der Kommunalen Gesundheitskonferenz des Kreises Mettmann.
Zum Jahresende 2024 zählt der Verein 80 ordentliche Mitglieder sowie 8 Fördermitglieder.
2025
Berät der Verein die verschiedensten stellen zu den Themen wie barrierefreier Homepage-Gestaltung, Rathäusern und Bushaltestellen.
Die Vorstandsmitglieder Michaela Gurzinski, Jessica van Bebber und Petra Clemens-Keoke beginnen mit der Blickpunkt Auge Beraterausbildung.
Für die Mitglieder gab es einen erste Hilfe Kurs angepasst auf unsere Bedürfnisse in Kooperation mit dem DRK und ein online Workshop zum Thema „Leben mit dem eigenen Biorhythmus“ speziell bei einer Seheinschränkung.

